Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Ma...

Theatergarten

von Hugo von Hofmannsthal

„Die Welt ist dumm, gemein und schlecht,
Und geht Gewalt allzeit vor Recht,
Ist einer redlich treu und klug,
Ihn meistern Arglist und Betrug.“ der Teufel

 

Ha! Was kostet die Welt. Woher das Geld? Wozu das Geld? Es ist da und er kann darin schwimmen. Jedermann! Er hat Geld en masse, glaubt ihm gehöre die Welt! Noch keine 40 Jahre, keine Lust auf Pflichten, auf Verantwortung lebt Jedermann in der glitzernden Scheinwelt der Partyszene. Er schmeißt die Runden, er lädt zum Feiern und eine aufgekratzte Gästeschar ist immer bei Fuß. Da ist er nie allein, er muss sich nie Gedanken machen, sich nicht besinnen. Carpe diem! Genieße das Leben! Was kümmern ihn Bettler vorm Haus, was Schuldner? Auch nicht die Sorge der Mutter um den einzigen Sohn. Um seine Zukunft. Es wird gefeiert, gesungen, getanzt und geliebt. Doch dann steht unerwartet ein ungebetener Gast vor der Tür, um Jedermann zu holen – der Tod. Wo sind da die guten Freunde, die Geliebte, der Verwalter? Wer begleitet Jedermann auf seinem letzten Weg?

 

Seit 1920 wird der "Jedermann" alljährlich in neuer Inszenierung vor dem Dom zu den Salzburger Festspielen aufgeführt. Einen Dom gibt es in Eisleben nicht aber einen stimmungsvollen Theatergarten, der nachts eine ganz besondere Atmosphäre verspricht. Die Inszenierung von Intendant Ulrich Fischer beginnt aus diesem Grund erst um 21.00 Uhr und dauert (ohne Pause) circa 100 Minuten. Musikalisch wird der "Jedermann" begleitet von den "Aberlour's" unter der Leitung von Klaus Adolphi.

 

 

 

Teaser zu "Jedermann"

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Besetzung

Sven Hansen

Ausstattung

Klaus Adolphi

Musikalische Leitung

Ann-Kathrin Hanss

Dramaturgie

Philip Dobraß

Jedermann

Julius Christodulow

Teufel, Jedermanns guter Gesell

Oliver Beck

Gott der Herr, ein armer Nachbar, Glaube

Tom Bayer

Ein Schuldknecht, dicker Vetter

Paul Hofmann

Koch, Mammon, dünner Vetter

Ronja Jenko

Des Schuldknechts Weib, Jedermanns Mutter, Werke

Almut Liedke

Buhlschaft

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