TC Mishki präsentiert: Nichts. Was im Leben wichtig ist
nach dem Roman von Janne Teller | Bühnenfassung von Andreas Erdmann | Eine Aufführung des TheaterJugendClubs „Mishki“
Nach zehn Monaten intensiver Arbeit lädt der TheaterJugendClub „Mishki“ nun zu insgesamt drei Aufführungen seines neuen Theaterstücks ein. Die zwölf Spielerinnen bringen mit „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ nach dem Roman der dänischen Autorin Janne Teller eine philosophische Parabel über den Sinn des Lebens und das Erwachsenwerden auf die Bühne.
Ganz harmlos beginnt die Geschichte nach den Sommerferien: Eine Klasse kehrt in den Schulalltag zurück, bis Pierre Anthon plötzlich behauptet, dass nichts im Leben Bedeutung habe. Mit dieser radikalen Aussage stellt er die Welt seiner Mitschülerinnen infrage. Um ihm das Gegenteil zu beweisen, beginnen sie, einen „Berg der Bedeutungen“ anzulegen – jeder soll etwas opfern, das ihm wichtig ist. Doch was zunächst wie ein Versuch erscheint, den Sinn des Lebens sichtbar zu machen, gerät zunehmend außer Kontrolle.
Aus harmlosen Gegenständen werden persönliche Opfer, aus freiwilligen Entscheidungen entstehen Forderungen, und aus Gemeinschaft wächst ein gefährlicher Gruppenzwang. Die Situation eskaliert immer weiter und macht sichtbar, wie schnell aus dem Wunsch nach Anerkennung Angst, Macht und Gewalt entstehen können.
Die zwölf Spielerinnen zeigen in ihrer Inszenierung, wie zerbrechlich Werte sein können und wie sehr Menschen bereit sind, Grenzen zu überschreiten, um Bedeutung zu beweisen. So entsteht ein intensiver Theaterabend, der das Publikum mit einer Frage zurücklässt: Was ist im Leben wirklich wichtig?
Regie: Christin Trommer
Bühnenbild: Ulrike Lenz
Kostümbild: Lydia Walluks / Christin Trommer
Besetzung: Lina Andersch, Ivana Bonfert, Dora Grünewald, Lilly Hampl, Ida Kunze, Finja Lingslebe, Karla Orglmeister, Maxi Peipp, Finja Schwarz, Nele Thomas, Lena Vollmar, Nele Wöhlemann