Furor

von Lutz Hübner und Sarah Nemintz

Wahlkampf. Hoher Arbeitseinsatz. Öffentlicher Druck. Gesteigerte Aufmerksamkeit von außen. Und dann das! Peng! Verkehrsunfall! Ausgerechnet in der heißen Phase seines Wahlkampfs um das Amt zum Oberbürgermeister fährt der Ministerialdirigent Heiko Braubach einen jungen Mann über den Haufen. Es ist der Achtzehnjährige Enno, der zum Zeitpunkt des Unfalls unter Drogen stand und unkontrolliert auf die Straße lief. Ein kleinkrimineller Junkie, heißt es in der Zeitung, dem der OB-Kandidat mit Erster Hilfe das Leben rettete. Zweieinhalb Wochen sind seitdem vergangen. Enno ist raus aus der Intensivstation, aber sein Bein ist kaputt. Und jetzt meldet sich der am Unfall beteiligte Politiker bei Nele zu einem Gespräch an. Geht es um den Wahlkampf? Geht es um Schuld? Um Hilfe?


Nele ist skeptisch und ihr Neffe Jerome noch viel mehr. Während Nele auftaut und die Hilfsangebote für ihren Sohn als Chance begreift, sieht Jerome seine eigene Chance gekommen. Der einstige Schulabbrecher verdingt sich als Paketbote und sieht sich als kritischen Verfolger des Weltgeschehens. Mit seinem persönlichen Hass auf die Etablierten in dieser Gesellschaft attackiert er den Politiker, setzt ihn unter Druck, will ihn erpressen und abzocken. Jerome will endlich selbst ein Winner sein und geht aufs Ganze. Die Situation scheint zu eskalieren.


© Hartmann & Stauffacher GmbH, Köln  

Teaser zu "Furor"

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Besetzung

Tom Bayer

Jerome Siebold, Fahrer beim Paketdienst, Neffe von Nele

Annette Baldin

Nele Siebold, freiberufliche Altenpflegerin, Mutter von Enno

Oliver Beck

Heiko Braubach, Ministerialdirigent und OB Kandidat

Ann-Kathrin Hanss

Dramaturgie

Sven Hansen

Ausstattung

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