Ein Abend des Poetry-Slams

Foyerbühne

Was ist eigentlich ein Poetry Slam?

Ein moderner Dichter*innenwettstreit – und doch viel mehr als das. Beim Poetry Slam treten Künstlerinnen mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an, live, direkt und ohne doppelten Boden. Die Bandbreite reicht von lyrisch und berührend über humorvolles Storytelling bis hin zu wütenden, rhythmischen Rap-Texten. Stilbrüche und Stimmungswechsel sind ausdrücklich erwünscht: Jeder Slam ist ein Überraschungsei – unvorhersehbar, lebendig, nie langweilig. Entstanden ist das Format 1986 in Chicago. Der Bauarbeiter Marc Kelly Smith wollte eine Alternative zu staubigen Wasserglas-Lesungen schaffen – und löste damit eine weltweite Bewegung aus. Auch im deutschsprachigen Raum hat sich Poetry Slam längst von der Nische zur festen Größe entwickelt: Monatlich finden hunderte Veranstaltungen statt, gekrönt von Landes- und deutschsprachigen Meisterschaften. Namen wie Marc-Uwe Kling, Sophie Passmann oder Hazel Brugger zeigen, wie sehr Slam längst Popkultur geworden ist. Zum Abschluss der Literaturwoche bringen die Regieassistent*innen Charlot Richter und Leonard Schneider dieses energiegeladene Format nach Eisleben. Als Finale von Zwischen den Rollen wird der Poetry Slam zum idealen Schauplatz: Hier verschränken sich Identität, Sprache, Haltung und Performance unmittelbar. Texte werden zu Rollen, Rollen zu Statements – und das Publikum ist mittendrin. Ein Abend voller Stimmen, Haltungen und überraschender Perspektiven.

Du möchtest auf die Bühne und deinen eigenen Text performen?
Anmeldungen zum Poetry-Slam an: c.richter@theater-eisleben.de

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