Premiere

"Freie Wahl"

(nicht nur) ein Jugendstück von Esther Rölz

„Nichts, gar nichts, noch nicht einmal die Rettung dieser Welt rechtfertigt eine Diktatur.“

Denise, Schulabbrecherin, 16 Jahre

 

Demonstrationsverbot, Versammlungsverbot, Videoüberwachung – Einschränkung grundlegender demokratischer Rechte. Polizeigewalt, politische Verfolgung, Verhaftungen – Notstandsgesetze!

Es war einmal eine freie Wahl: 52 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, die von ihrem Recht zu wählen Gebrauch gemacht haben, unterstützten eine Koalition aus Nationalisten und Grünen. Ein fatales Bündnis. Das demokratische System steht auf der Kippe. Die Opposition trifft sich zu ungenehmigten Demonstrationen. Mit brutaler Gewalt greift die Polizei ein.

Aus dem Chaos auf den Straßen gelingt es der 16-jährigen Denise, in ihre Schule zu flüchten. Dort stößt sie auf Bruno, ihren Geschichtslehrer. Es kommt zu einem Schlagabtausch zwischen beiden. Denn sie sehen sich in verschiedenen Lagern. Beide haben unterschiedliche Sichtweisen auf die Vorgänge im Land. Oder geht es bei der Auseinandersetzung um mehr?

Die Mutter von Denise ist eine regierungskritische Universitätsprofessorin. Sie wurde wegen Nähe zu einem jungen Selbstmordattentäter verhaftet. Denise will den Beweis liefern, dass sie nicht in die Anschlagspläne involviert war.

Bruno hingegen ist mit der Sprecherin des Innenministers verheiratet, dem Verantwortlichen für das harte Durchgreifen gegen Regierungskritiker. Bedeutet Brunos Verbundenheit mit seiner Frau uneingeschränkte Loyalität gegenüber der Regierung? Und weiß er mehr über die politischen Zusammenhänge?

 

Theaterkarten gibt es noch für die Premiere am 19. Februar 2022

Weitere Vorstellungen:

Dienstag, 22. Februar 2022, 9.30 Uhr auf der Foyerbühne

Dienstag, 1. März 2022, 9.30 Uhr auf der Foyerbühne

Donnerstag, 7. April 2022, 9.30 Uhr auf der Foyerbühne

Dienstag, 26. April 2022, 9.30 Uhr auf der Foyerbühne

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