Förster-Flügel

 

 

Der FÖRSTER

Friedrich August Förster (1829–1897) gründete am 1. April 1859 seine Klavierfabrik in der sächsischen Oberlausitz.

Förster arbeitete zunächst als Tischler, baute Musikinstrumente und bekam Musikunterricht. Er lernte von den Löbauern Klavierbauern Hieke und Karl August Eule.

Er war in verschiedenen deutschen Städten unterwegs ehe er wieder in die Heimat zurückkehrte und in einem Hinterhof baute er sein erstes Klavier. In Löbau an der heutigen Jahnstraße errichte er sein erstes Fabrikgebäude, das bis heute besteht und der Firmensitz ist.

Nach seinem Tod übernahm Sohn Cäsar Förster, die Fabrik in Löbau ging in der DDR im Volkseigenen Betrieb Flügel- und Pianobau Förster auf und ist seit 1991 wieder in Familienbesitz.

 

Ein FÖRSTER

Jährlich entstehen etwa 200 Instrumente von 36 Mitarbeitern in feinster liebevoller Handarbeit. Resonanzböden sind heute aus Rotfichte gefertigt, die aus dem südtiroler Fleimstal stammt, woher schon der italienische Geigenbauer Antonio Stradivari das edle Klangholz nahm.

Ein AUGUST FÖRSTER wird aus mehr als 12000 Einzelteilen in kunsthandwerklicher Präzision zusammengesetzt. Viele tausend Handgriffe, darunter überlieferte Tricks und Kniffe, ergeben ein wunderbares Instrument, das die Seele des Meisters in sich trägt und schon mancher Spieler Hände beflügelte.

Ein historisch äußerst wertvolles aus den 1920er und 1930er Jahren ist das Elektrochord, nach einer Idee des Elektroakustikers Oskar Vierling und dem deutsch-amerikanischen Erfinder Franklin Mießner. Die angeschlagenen Saiten werden elektronisch verstärkt, was die Klanggrenzen erweiterte. Ein zarter Spinettton, der lyrische Ton eines Salonflügels, die Tonmacht eines Konzertflügels. Heute befindet sich das original restaurierte Stück im Deutschen Museum in München.

 

 

Unser FÖRSTER

 

 

"Das Einzigartige an Musikinstrumenten ist, dass sie alle die gleiche Sprache sprechen und die Herzen der Menschen erreichen, vielleicht auch das Ihrige."

Pianomanufaktur August Förster